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Schulen für Nomaden

Mehr als 400 tibetische Nomadenkinder blieben dank der von uns gestifteten Schulen in den letzten zwölf Jahren keine Analphabeten.

Schüler in einer unserer SchulenSeit Gründung unseres Hilfsvereins 1996 waren wir im autonomen tibetischen Kreis Zeku in Qinghai engagiert. Dort haben wir sechs Zeltschulen und vier feste Zwergschulen gestiftet. Die chinesische staatliche Hilfe wurde jetzt stark auf die westlichen Regionen konzentriert. Davon profitierte auch Zeku, wo innerhalb der letzten drei Jahre vier neue Mittelschulen gebaut wurden. 97% der Nomadenkinder haben inzwischen Zugang zu Schulbildung. Es ist erfreulich, dass unsere Hilfe dort jetzt nicht mehr dringend nötig ist.

 

Eine unserer ZeltschulenDen Mittelschullehrer, den wir für ein Masterstudium in tibetischer Volksliteratur in den letzten drei Jahren unterstützt hatten, traf ich am 26. Mai 2008. Er bestätigte, dass jetzt sehr viele Staatsgelder in den Schulausbau fließen. Er hat seine Masterarbeit abgeschlossen und kehrt nun an die Mittelschule in Zeku zurück. Er wird neben Englisch künftig auch tibetische Literatur unterrichten. So haben wir dazu beigetragen, dass auch die nächste Generation der Nomaden die tibetische Volksliteratur und -kultur kennen lernen wird.

 


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